Mandantenrundschreiben
In unseren Mandantenrundschreiben (MR) kommentieren wir aktuelle Themen und geben Handlungsempfehlungen. Nachfolgend können sie die bisherigen Mandantenrundschreiben einsehen und als PDF herunterladen. Für den elektronischen Bezug zukünftiger Ausgaben registrieren Sie sich bitte hier.Umsatzsteuer Aktuell 12/2025
Umsatzsteuer zum Jahreswechsel – Änderungen, die Sie kennen sollten!
Nach einer Vielzahl umsatzsteuerrelevanter Gesetzesänderungen zum Jahreswechsel 2024/2025 fallen die (erwarteten) Änderungen zum Jahreswechsel 2025 / 2026 verhalten aus. Zum Ende des Jahres dürfen wir Sie dennoch über aktuelle Entwicklungen informieren.
Umsatzsteuer Aktuell 11/2025
Anpassungen bei der Stromsteuer und dem Zollrecht zum Jahreswechsel!
Die Förderung der Unternehmen und der Abbau von Bürokratie sind zentrale Themen der aktuellen Regierungskoalition. Unternehmen und Wirtschaftsverbände klagen seit langem über zu hohe Energiekosten, überregulierte Verfahren und Berichtspflichten sowie administrative Belastungen.
Ein Gesetzesentwurf der Bundesregierung sieht Anpassungen bei der Stromsteuer zum 1. Januar 2026 vor. Darüber hinaus soll die „Zentrale Zollabwicklung“ in Kürze auch für die Einfuhr von Waren IT-technisch umgesetzt werden. Zum neuen Jahr beginnt beim grenzüberschreitenden Meldeverfahren im Zusammenhang mit der CO2-Reduzierung – CBAM – die Regelphase mit weiteren Verpflichtungen aber auch Erleichterungen.
Umsatzsteuer Aktuell 10/2025
Steuerbarkeit von freiwilligen Zahlungen für Online-Angebote auf dem Prüfstand
Neben Influencern geraten auch andere Online-Geschäftsmodelle hinsichtlich ihrer (umsatz-) steuerlichen Behandlung zunehmend in den Fokus der Finanzverwaltung. Ob sogenannte „Donations“ von Besuchern kostenloser Websites an deren Betreiber der Umsatzsteuer unterliegen, muss nunmehr höchstrichterlich vom Bundesfinanzhof (BFH) geklärt werden.
Umsatzsteuer Aktuell 09/2025
Verrechnungspreise und Umsatzsteuer
Aktuell diskutieren Steuerexperten intensiv über ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs, welches sich mit den umsatzsteuerlichen Auswirkungen von Ausgleichszahlungen aufgrund von Verrechnungspreisvereinbarungen beschäftigt. Auch wir versuchen uns an einer ersten Einordnung und dürfen im Ergebnis empfehlen, aktuell nicht in Aktionismus zu verfallen.
Umsatzsteuer Aktuell 08/2025
Der Bundesfinanzhof festigt die tätigkeitsbezogene Betrachtungsweise bei der Bewertung von Heilbehandlungsleistungen
Die Behandlungen von Notfallpatienten durch Ärzte des ärztlichen Notdienstes der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) sowie die Bereitschaft zur Erbringung dieser Leistungen stellt umsatzsteuerlich eine nach § 4 Nr. 14 Buchstabe a UStG steuerfreie Heilbehandlung dar. Nunmehr hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass die Steuerbefreiung auch gilt, wenn ein Arzt gegen Entgelt den ärztlichen Notfalldienst eines Berufskollegen übernimmt. Dies dürfte die umsatzsteuerliche Bewertung von Personalüberlassung im medizinischen Bereich positiv beeinflussen.
Umsatzsteuer Aktuell 07/2025
Fällt Online-Unterricht in den Anwendungsbereich des
Fernunterrichtsschutzgesetzes?
Gemäß § 4 Nr. 21 Umsatzsteuergesetz (UStG) sind Bildungsleistungen umsatzsteuerbefreit. Diese Befreiung soll auch für „Lehrgänge und Streaming-Angebote“ greifen, die unter das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) fallen. Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH), welches sich mit der Reichweite des FernUSG beschäftigt, ist von Online-Anbietern unbedingt zu beachten.
Umsatzsteuer Aktuell 06/2025
Der Burger im Sparmenü darf nicht teurer sein als im Einzelverkauf
Entgeltaufteilungen sind ein Dauerbrenner des Umsatzsteuerrechts. Jüngst musste der Bundesfinanzhof (BFH) sich mit der Frage befassen, ob Takeaway-Sparmenüs in der Systemgastronomie nach dem Verhältnis der Einzelverkaufspreise oder dem Verhältnis des Wareneinsatzes der unterschiedlich besteuerten Bestandteile aufzuteilen sind.
Umsatzsteuer Aktuell 05/2025
Mitgliedsbeiträge im Spannungsfeld zwischen Umsatzsteuer und Versicherungsteuer
Gemäß § 4 Nr. 10 Umsatzsteuergesetz (UStG) sind Versicherungsumsätze im Sinne des Versicherungsteuergesetzes (VersStG) umsatzsteuerbefreit. Ein Urteil des Finanzgerichts Sachsen zu außergerichtlichen Rechtsberatungsleistungen eines Mietervereins an seine Mitglieder verdeutlicht das Spannungsfeld.
Umsatzsteuer Aktuell 04/2025
Die Tücken der Differenzbesteuerung
Während die Differenzbesteuerung sich insbesondere im Gebrauchtwagenhandel großer Beliebtheit erfreut, ist sie in der umsatzsteuerlichen Praxis gleichwohl oft streitbehaftet. Dies beweist einmal mehr eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH), der für die Berufung auf einen Vertrauens- und Gutglaubensschutz des Wiederverkäufers erneut hohe Hürden anlegt.
Umsatzsteuer Aktuell 03/2025
Nicht nur Zusatzzölle auf Harley-Davidson oder Whiskey aus den Vereinigten Staaten von Amerika!
Seit dem 12. März 2025 erheben die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) auf die Einfuhr von Stahl und Aluminium Zölle in Höhe von 25 %. Davon betroffen sind auch Waren aus der EU. Als Gegenmaßnahmen hat die EU-Kommission beschlossen, Zusatzzölle auf bestimmte Produkte aus den USA zu erheben. Hiervon betroffen sind nicht nur Eisen- und Stahlprodukte, sondern z. B. auch Motorräder, Schiffe, Whiskey und Erdnussbutter. Weitere Gegenmaßnahmen sind bereits angekündigt worden. Ab wann diese Zusatzzölle tatsächlich erhoben werden, steht noch nicht fest – voraussichtlich aber ab Mitte April.
Umsatzsteuer Aktuell 02/2025
Update zum Direktanspruch – FG Niedersachsen stärkt Position von Leistungsempfängern
Seit der Grundsatzentscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom 15. März 2007 („Reemtsma-Urteil“) ist anerkannt, dass ein Leistungsempfänger zu Unrecht an den Leistenden gezahlte Umsatzsteuer unter bestimmten Voraussetzungen direkt vom Fiskus zurückverlangen kann (sog. Direktanspruch). Ein jüngst veröffentlichtes Urteil des Finanzgerichts Niedersachsen stärkt die Position von betroffenen Leistungsempfängern gegenüber dem Finanzamt.
Umsatzsteuer Aktuell 01/2025
EuGH bestätigt Geschäftsführerhaftung für Umsatzsteuer
Kapitalgesellschaften haften als eigene Rechtspersönlichkeit grundsätzlich nur mit ihrem Gesellschaftsvermögen. Bei Fehlern in der Geschäftsführung droht jedoch auch eine Inanspruchnahme der Geschäftsführer, z.B. im Hinblick auf Umsatzsteuerverbindlichkeiten der Gesellschaft. Dies bestätigt einmal mehr ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofs.
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