Mandantenrundschreiben

In unseren Mandantenrundschreiben (MR) kommentieren wir aktuelle Themen und geben Handlungsempfehlungen. Nachfolgend können sie die bisherigen Mandantenrundschreiben einsehen und als PDF herunterladen. Für den elektronischen Bezug zukünftiger Ausgaben registrieren Sie sich bitte hier.

Umsatzsteuer Aktuell 11/2022

Umsatzsteuer zum Jahreswechsel – manches ändert sich, anderes bleibt wie es ist

Das neue Jahr 2023 steht vor der Tür und Finanzverwaltung und Gesetzgeber geben wieder einmal Vollgas auf den letzten Metern. Damit Sie den umsatzsteuerlichen Durchblick nicht verlieren, fassen wir nachfolgend zusammen, was sich in umsatzsteuerlicher Hinsicht nächstes Jahr (nicht) ändert.

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Umsatzsteuer Aktuell 10/2022

Kein Vorsteuerabzug im Zusammenhang mit Eingangsleistungen für Werbezwecke?

Das Finanzgericht Niedersachsen hat einer Fahrschule das Recht auf Vorsteuerabzug für das Trikot-Sponsoring von Jugendfußballvereinen zugesprochen. Das Urteil verdeutlicht den systematischen Zusammenhang zwischen Vorsteuerabzug und Ausgangsleistungen und lässt insofern auch erkennen, dass die eigentliche Gefahr solcher Werbemaßnahmen weniger beim Sponsor, sondern eher beim Verein zu sehen sind.

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Umsatzsteuer Aktuell 09/2022

Achtung! Verlust des eigenen Vorsteuerabzugs und der Umsatzsteuerbefreiung durch das Verhalten anderer!?

§25f Umsatzsteuergesetz (UStG) wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2020 neu in das Umsatzsteuergesetz eingefügt. Die Vorschrift zielt auf eine effektivere Bekämpfung der Steuerhinterziehungen ab, indem nicht nur der Täter belangt wird, sondern auch etwaige Beteiligte. Das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 15. Juni 2022 konkretisiert die Anwendung der gesetzlichen Vorschrift durch die Finanzverwaltung.

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Umsatzsteuer Aktuell 08/2022

Klarstellungen des BMF zu umsatzsteuerfreien Kostengemeinschaften – Anwendung auch bei jPöR!

Als Folge eines Vertragsverletzungsverfahrens wurde mit Wirkung zum 1.Januar 2020 die Steuerbefreiung i. S. d. § 4 Nr. 29 UStG in das UStG eingefügt. Es handelt sich hierbei um eine Befreiungsvorschrift für die von Personenzusammenschlüssen erbrachten Dienstleistungen. Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat mit Schreiben vom 19. Juli 2022 erste Anwendungsfragen beantwortet.

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Umsatzsteuer Aktuell 07/2022

Verlängerung der Abgabefristen für Steuererklärungen und Absenkung des Zinssatzes für Steuerzinsen.

Der Gesetzgeber hat mit dem Vierten Corona-Steuerhilfegesetz die Abgabefristen für Steuererklärungen verlängert und mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung der Abgabenordnung und des Einführungsgesetzes zur Abgabenordnung den Zinssatz für Erstattungs- und Nachzahlungszinsen auf 1,8 % p. a. mit Wirkung ab 1. Januar 2019 herabgesetzt.

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Umsatzsteuer Aktuell 06/2022

Zusammenfassende Meldung – zu späte Abgabe und Korrektur (fast) unproblematisch

Die Zusammenfassende Meldung über innergemeinschaftliche Warenlieferungen war über viele Jahre lediglich formelle Voraussetzung für die Steuerbefreiung. Das änderte sich mit der Umsetzung der sog. Quick Fixes am 1. Januar 2020, seitdem ist sie materielle – und somit unabdingbare – Voraussetzung. Die Finanzverwaltung stellt nun klar, dass fehlende bzw. fehlerhafte Meldungen mit Rückwirkung berichtigt werden können.

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Umsatzsteuer Aktuell 05/2022

Umsatzbesteuerung juristischer Personen des öffentlichen Rechts – am 1. Januar 2023 wird es ernst!

Nach 6 Jahren Übergangszeitraum beginnt für alle juristischen Personen des öffentlichen Rechts spätestens am 1. Januar 2023 eine neue umsatzsteuerliche Zeitrechnung. Dann treten die verschärften Regelungen zur Unternehmereigenschaft in Kraft. Sofern noch nicht geschehen, wird es dringend Zeit, die Tätigkeiten umsatzsteuerlich zu durchleuchten und die Grundlagen für die korrekte Besteuerung zu schaffen. Ggfs. wird dabei auch Handlungsbedarf für vergangene Jahre erkannt. Mit der Umsatzsteuerpflicht eröffnet sich aber auch die Möglichkeit, Investitionen durch den Vorsteuerabzug zu entlasten.

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Umsatzsteuer Aktuell 04/2022

Die Umsatzsteuer wird virtuell – Einnahmen aus der Vermietung von virtuellem Land in einem Computerspiel

Nicht nur im regulatorischen und ertragsteuerlichen, sondern auch im umsatzsteuerlichen Bereich stellen sich vermehrt Fragen im Zusammenhang mit Sachverhalten aus der virtuellen Welt. Dass die Auffassungen der Beteiligten weit auseinanderliegen, die Bewertungen nicht unbedingt überzeugen und die umsatzsteuerlichen Konsequenzen durchaus merkwürdig anmuten, verdeutlicht ein aktuelles BFH-Urteil zur Vermietung virtueller Grundstücke in einer Computersimulation.

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Umsatzsteuer Aktuell 03/2022

Der Bundesfinanzhof läutet die Steuerpflicht zahlreicher Bildungsleistungen ein

Zahlreiche Bildungsleistungen sind in Deutschland von der Umsatzsteuer befreit. Nunmehr hat der Bundesfinanzhof unter Zugrundelegung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs erwartungsgemäß entschieden, dass der Schwimmunterricht entgegen der bisherigen Praxis nicht befreit ist. Die zu erwartenden Auswirkungen auf den Bildungssektor könnten gravierender nicht sein.

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Umsatzsteuer Aktuell 02/2022

Umsatzsteuer beim Dienstfahrrad

Zur Reduktion von Emissionen und zur weiteren Förderung des Umweltschutzes wurden einkommensteuerliche Begünstigungen für die Überlassung u. a. von hybriden und Elektrofahrzeugen bzw. Fahrrädern an Arbeitnehmer beschlossen. Aufgrund der EU-rechtlichen Vorgaben gelten diese Vorteile (Pauschalierung bzw. Herabsetzung des geldwerten Vorteils) aber nicht bei der Umsatzsteuer (vgl. unser MR 07/2019). Ein neues Schreiben der Finanzverwaltung stellt dies nochmals klar und bringt an einer Stelle eine steuerliche Entlastung.

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Umsatzsteuer Aktuell 01/2022

Neues zum Jahresanfang

Liebe Mandant(inn)en und Leser(innen), wir wünschen Ihnen an dieser Stelle ein gutes neues Jahr, verbunden mit der Hoffnung, dass wir uns in diesem Jahr 2022 von der Corona-Pandemie verabschieden können. Umsatzsteuerlich wird es wie immer „unterhaltsam“, dafür sorgen Gesetzgeber, Gerichte und Finanzverwaltung. Wir informieren mit diesem ersten Mandanten-Rundschreiben über wichtige Änderungen zum Jahreswechsel aus den unterschiedlichsten Bereichen.

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Weihnachtsrätsel 2021

Lustiges Begriffe-Raten unter dem Weihnachtsbaum

Liebe Mandanten und Freunde der Umsatzsteuer,

hinter uns  allen liegt ein weiteres Corona-Jahr. Wir hoffen, Sie sind gut und vor allem gesund hindurchgekommen. Die Umsatzsteuer hat uns mit ihren Schwierigkeiten und zahlreichen Neuerungen auf Trapp gehalten. Wenn Sie diese Entwicklungen verfolgt und regelmäßig unsere Mandantenrundschreiben gelesen haben, sollten Sie das angehängte Rätsel gut lösen können.

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Umsatzsteuer Aktuell 12/2021

Nachzahlungszinsen in einem Monat fällig – Allgemeinverfügung zum Zinsurteil des Bundesverfassungsgerichts

Viele Unternehmen haben aufgrund des beim Bundesverfassungsgericht anhängigen Verfahrens zur Höhe des Steuerzinses Einspruch gegen Zinsbescheide eingelegt und eine Aussetzung der Vollziehung erwirkt. Mit einer Allgemeinverfügung vom 29. November 2021 werden alle diese Einsprüche gegen Nachzahlungszinsen für Zeiträume bis zum 31. Dezember 2018 pauschal zurückgewiesen, so dass ausgesetzte Zinszahlungen voraussichtlich im Januar 2022 automatisch fällig werden.

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Umsatzsteuer Aktuell 11/2021

Neuregelung der Besteuerung von Reiseleistungen zum 1. Januar 2022

Bereits im Dezember 2019 wurde eine Änderung des § 25 Umsatzsteuergesetz beschlossen, die aufgrund einer nachträglich formulierten Übergangsregelung am 1. Januar 2022 in Kraft tritt. Unmittelbar betroffen sind Unternehmen, die in ihrer Haupttätigkeit mit der Erbringung von Reiseleistungen zu tun haben. Die Neuregelung tangiert aber auch den Einkauf von geschäftlich veranlassten Reisen sowie konzerninterne Weiterbelastungen von Reiseleistungen. 

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Umsatzsteuer Aktuell 10/2021

Steuerbefreiung von Beförderungsleistungen im Exportgeschäft

Logistikleistungen im Zusammenhang mit dem Im- und Export von Waren sind unter bestimmten Voraussetzungen von der Umsatzsteuer befreit. Basierend auf der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs hatte die Finanzverwaltung mit Schreiben vom 6. Februar 2020 klargestellt, dass Subunternehmerleistungen nicht unter die Befreiung fallen. Die Neuregelung führte in der Branche zu neuen Abgrenzungsfragen, welche das Bundesfinanzministerium mit einem weiteren Schreiben vom 27. September 2021 aufgreift.

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