Mandantenrundschreiben

In unseren Mandantenrundschreiben (MR) kommentieren wir aktuelle Themen und geben Handlungsempfehlungen. Nachfolgend können sie die bisherigen Mandantenrundschreiben einsehen und als PDF herunterladen. Für den elektronischen Bezug zukünftiger Ausgaben registrieren Sie sich bitte hier.

Umsatzsteuer Aktuell 08/2021

Garantiezusagen im Zusammenhang mit Lieferungen

Käufer von gebrauchten Kraftfahrzeugen oder anderen technischen Geräten können sich in vielen Fällen bereits beim Kauf über die gesetzlichen Gewährleistungsfristen hinaus gegen Defekte absichern. Händler bieten hierfür sog. Garantieverlängerungen an. Nun hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass es sich bei Umsätzen aus der Vermittlung von Garantieverlängerungen um versicherungsbezogene Tätigkeiten handelt, die von der Umsatzsteuer befreit sind. Das hat negative Auswirkungen auf den Vorsteuerabzug des Händlers aus seinen Allgemeinkosten. Mit diesem Thema hat sich auch die Finanzverwaltung in einem aktuellen Schreiben beschäftigt.

(mehr …)

Umsatzsteuer Aktuell 07/2021

Unternehmereigenschaft von Aufsichtsräten

Eine der grundlegenden Voraussetzungen für die Anwendung der Umsatzsteuer ist eine selbständige unternehmerische Tätigkeit, also ein Handeln auf eigene Rechnung und Verantwortung. Mit Schreiben vom 8. Juli 2021 ändert die Finanzverwaltung ihre Beurteilung von Aufsichtsräten, wobei die neuen Grundsätze zwingend erst ab 2022 anzuwenden sind.

(mehr …)

Umsatzsteuer Aktuell 06/2021

Vermietete Immobilie ist keine umsatzsteuerliche Betriebsstätte

Die umsatzsteuerliche Betriebsstätte ist in vielen Fällen Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des umsatzsteuerlichen Leistungsortes und des Steuerschuldners. Nun hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass eine vermietete Immobilie keine Betriebsstätte begründet, wenn der Vermieter in diesem Mitgliedstaat nicht über eigenes Personal verfügt.

(mehr …)

Umsatzsteuer Aktuell 05/2021

Abgrenzung von Cateringleistungen

Coronabedingt gilt für Cateringleistungen (mit Ausnahme von Getränken) im Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2022 der ermäßigte Steuersatz. Für frühere Zeiträume bleibt die Abgrenzung zwischen Lieferungen (meist 7%) und Leistungen (19%) ein Dauerbrenner im Umsatzsteuerrecht. Nun hat sich zu Abgrenzungsfragen erneut das Bundesfinanzministerium geäußert.

(mehr …)

Umsatzsteuer Aktuell 04/2021

Umsatzsteuerliche Organschaft mit Personengesellschaften

Nichts ist beständiger als der Wandel – das gilt (leider) auch für den Bereich der umsatzsteuerlichen Organschaft. Der Europäische Gerichtshof hat mit Urteil vom 15. April 2021 (C-868/19, M-GmbH) entschieden, dass die deutsche Verwaltungsauffassung zur finanziellen Eingliederung von Personengesellschaften nicht dem EU-Recht entspricht.

(mehr …)

Umsatzsteuer Aktuell 03/2021

Vorsteuerkorrektur – Zurück ins letzte Jahrtausend?

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat abermals für Dynamik im Umsatzsteuerrecht gesorgt. In seinem Urteil vom 17. September 2020 – C-791/18 hat er entschieden, dass die während der Bauphase eines Grundstücks geltend gemachte Vorsteuer in einer Summe an das Finanzamt zurückzuzahlen ist, wenn die erstmalige Nutzung von der Nutzungsabsicht abweicht. Diese Rechtslage galt in Deutschland bis Ende 2001. (mehr …)

Umsatzsteuer Aktuell 02/2021

Dienstwagenbesteuerung und Umsatzsteuerbefreiung von Wohnungseigentümergemeinschaften auf dem Prüfstand des EuGH

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) ist immer wieder für Überraschungen gut. Mit zwei jüngeren Urteilen rüttelt das Gericht an zwei langjährigen Konstanten des deutschen Umsatzsteuerrechts. Es bleibt nun abzuwarten wie die deutsche Finanzverwaltung die Erkenntnisse in den Umsatzsteueranwendungserlass übersetzt. (mehr …)

Umsatzsteuer Aktuell 01/2021

Bruchteilsgemeinschaften sind doch Unternehmer – der Europäische Gerichtshof fängt den Bundesfinanzhof wieder ein.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte zu entscheiden, ob eine nach litauischem Zivilrecht nicht rechtsfähige Personengesellschaft Unternehmerin i. S. d. Umsatzsteuer sein kann. Der EuGH hat zwar aufgrund der Besonderheiten des Sachverhalts die Unternehmereigenschaft für die konkrete Personengesellschaft verneint, aber es ansonsten für möglich gehalten, dass zivilrechtlich nicht rechtsfähige Gebilde als Unternehmer fungieren können. Damit widerspricht der EuGH der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH).

(mehr …)

Anmeldung zu „Umsatzsteuer aktuell”

Nutzen Sie unser kostenloses Angebot und lassen Sie sich über wichtige umsatzsteuerliche Veränderungen bequem per Email informieren.
MR Anmeldung