Mandantenrundschreiben

In unseren Mandantenrundschreiben (MR) kommentieren wir aktuelle Themen und geben Handlungsempfehlungen. Nachfolgend können sie die bisherigen Mandantenrundschreiben einsehen und als PDF herunterladen. Für den elektronischen Bezug zukünftiger Ausgaben registrieren Sie sich bitte hier.

Umsatzsteuer Aktuell 06/2022

Zusammenfassende Meldung – zu späte Abgabe und Korrektur (fast) unproblematisch

Die Zusammenfassende Meldung über innergemeinschaftliche Warenlieferungen war über viele Jahre lediglich formelle Voraussetzung für die Steuerbefreiung. Das änderte sich mit der Umsetzung der sog. Quick Fixes am 1. Januar 2020, seitdem ist sie materielle – und somit unabdingbare – Voraussetzung. Die Finanzverwaltung stellt nun klar, dass fehlende bzw. fehlerhafte Meldungen mit Rückwirkung berichtigt werden können.

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Umsatzsteuer Aktuell 05/2022

Umsatzbesteuerung juristischer Personen des öffentlichen Rechts – am 1. Januar 2023 wird es ernst!

Nach 6 Jahren Übergangszeitraum beginnt für alle juristischen Personen des öffentlichen Rechts spätestens am 1. Januar 2023 eine neue umsatzsteuerliche Zeitrechnung. Dann treten die verschärften Regelungen zur Unternehmereigenschaft in Kraft. Sofern noch nicht geschehen, wird es dringend Zeit, die Tätigkeiten umsatzsteuerlich zu durchleuchten und die Grundlagen für die korrekte Besteuerung zu schaffen. Ggfs. wird dabei auch Handlungsbedarf für vergangene Jahre erkannt. Mit der Umsatzsteuerpflicht eröffnet sich aber auch die Möglichkeit, Investitionen durch den Vorsteuerabzug zu entlasten.

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Umsatzsteuer Aktuell 04/2022

Die Umsatzsteuer wird virtuell – Einnahmen aus der Vermietung von virtuellem Land in einem Computerspiel

Nicht nur im regulatorischen und ertragsteuerlichen, sondern auch im umsatzsteuerlichen Bereich stellen sich vermehrt Fragen im Zusammenhang mit Sachverhalten aus der virtuellen Welt. Dass die Auffassungen der Beteiligten weit auseinanderliegen, die Bewertungen nicht unbedingt überzeugen und die umsatzsteuerlichen Konsequenzen durchaus merkwürdig anmuten, verdeutlicht ein aktuelles BFH-Urteil zur Vermietung virtueller Grundstücke in einer Computersimulation.

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Umsatzsteuer Aktuell 03/2022

Der Bundesfinanzhof läutet die Steuerpflicht zahlreicher Bildungsleistungen ein

Zahlreiche Bildungsleistungen sind in Deutschland von der Umsatzsteuer befreit. Nunmehr hat der Bundesfinanzhof unter Zugrundelegung der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs erwartungsgemäß entschieden, dass der Schwimmunterricht entgegen der bisherigen Praxis nicht befreit ist. Die zu erwartenden Auswirkungen auf den Bildungssektor könnten gravierender nicht sein.

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Umsatzsteuer Aktuell 02/2022

Umsatzsteuer beim Dienstfahrrad

Zur Reduktion von Emissionen und zur weiteren Förderung des Umweltschutzes wurden einkommensteuerliche Begünstigungen für die Überlassung u. a. von hybriden und Elektrofahrzeugen bzw. Fahrrädern an Arbeitnehmer beschlossen. Aufgrund der EU-rechtlichen Vorgaben gelten diese Vorteile (Pauschalierung bzw. Herabsetzung des geldwerten Vorteils) aber nicht bei der Umsatzsteuer (vgl. unser MR 07/2019). Ein neues Schreiben der Finanzverwaltung stellt dies nochmals klar und bringt an einer Stelle eine steuerliche Entlastung.

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Umsatzsteuer Aktuell 01/2022

Neues zum Jahresanfang

Liebe Mandant(inn)en und Leser(innen), wir wünschen Ihnen an dieser Stelle ein gutes neues Jahr, verbunden mit der Hoffnung, dass wir uns in diesem Jahr 2022 von der Corona-Pandemie verabschieden können. Umsatzsteuerlich wird es wie immer „unterhaltsam“, dafür sorgen Gesetzgeber, Gerichte und Finanzverwaltung. Wir informieren mit diesem ersten Mandanten-Rundschreiben über wichtige Änderungen zum Jahreswechsel aus den unterschiedlichsten Bereichen.

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Weihnachtsrätsel 2021

Lustiges Begriffe-Raten unter dem Weihnachtsbaum

Liebe Mandanten und Freunde der Umsatzsteuer,

hinter uns  allen liegt ein weiteres Corona-Jahr. Wir hoffen, Sie sind gut und vor allem gesund hindurchgekommen. Die Umsatzsteuer hat uns mit ihren Schwierigkeiten und zahlreichen Neuerungen auf Trapp gehalten. Wenn Sie diese Entwicklungen verfolgt und regelmäßig unsere Mandantenrundschreiben gelesen haben, sollten Sie das angehängte Rätsel gut lösen können.

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Umsatzsteuer Aktuell 12/2021

Nachzahlungszinsen in einem Monat fällig – Allgemeinverfügung zum Zinsurteil des Bundesverfassungsgerichts

Viele Unternehmen haben aufgrund des beim Bundesverfassungsgericht anhängigen Verfahrens zur Höhe des Steuerzinses Einspruch gegen Zinsbescheide eingelegt und eine Aussetzung der Vollziehung erwirkt. Mit einer Allgemeinverfügung vom 29. November 2021 werden alle diese Einsprüche gegen Nachzahlungszinsen für Zeiträume bis zum 31. Dezember 2018 pauschal zurückgewiesen, so dass ausgesetzte Zinszahlungen voraussichtlich im Januar 2022 automatisch fällig werden.

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Umsatzsteuer Aktuell 11/2021

Neuregelung der Besteuerung von Reiseleistungen zum 1. Januar 2022

Bereits im Dezember 2019 wurde eine Änderung des § 25 Umsatzsteuergesetz beschlossen, die aufgrund einer nachträglich formulierten Übergangsregelung am 1. Januar 2022 in Kraft tritt. Unmittelbar betroffen sind Unternehmen, die in ihrer Haupttätigkeit mit der Erbringung von Reiseleistungen zu tun haben. Die Neuregelung tangiert aber auch den Einkauf von geschäftlich veranlassten Reisen sowie konzerninterne Weiterbelastungen von Reiseleistungen. 

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Umsatzsteuer Aktuell 10/2021

Steuerbefreiung von Beförderungsleistungen im Exportgeschäft

Logistikleistungen im Zusammenhang mit dem Im- und Export von Waren sind unter bestimmten Voraussetzungen von der Umsatzsteuer befreit. Basierend auf der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs hatte die Finanzverwaltung mit Schreiben vom 6. Februar 2020 klargestellt, dass Subunternehmerleistungen nicht unter die Befreiung fallen. Die Neuregelung führte in der Branche zu neuen Abgrenzungsfragen, welche das Bundesfinanzministerium mit einem weiteren Schreiben vom 27. September 2021 aufgreift.

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Umsatzsteuer Aktuell 09/2021

Erweiterte Intrastat-Meldepflichten 2022

Die Innergemeinschaftliche Handelsstatistik (Intrastat) bildet die Datenquelle über die Handelsströme zwischen den EU-Mit­gliedsstaaten. U. a. werden anhand dieser Daten handels- und land­wirtschafts­politische sowie wett­bewerb­srechtliche Be­stim­mun­gen in der Euro­päischen Union (EU) getroffen oder geändert. Die Erfassung des tatsäch­lichen Warenverkehrs ist dabei Aufgabe der einzelnen Mitgliedstaaten. Unternehmer sind verpflichtet, über die sog. Intrastat-Mel­dungen ihre Versendungen und Eingänge von Gemeinschafts­waren zwischen den Mit­gliedstaaten der EU anzugeben. In Deut­schland erfolgt dies über elektronische Meldungen zentral beim Statistischen Bun­desamt jeweils bis zum 10. Arbeitstag nach Ablauf eines Monats. Zum 1. Januar 2022 wird der Umfang der zu meldenden Daten erweitert. Nachfolgend stellen wir die wesentlichen Änderungen kurz vor.

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Umsatzsteuer Aktuell 08/2021

Garantiezusagen im Zusammenhang mit Lieferungen

Käufer von gebrauchten Kraftfahrzeugen oder anderen technischen Geräten können sich in vielen Fällen bereits beim Kauf über die gesetzlichen Gewährleistungsfristen hinaus gegen Defekte absichern. Händler bieten hierfür sog. Garantieverlängerungen an. Nun hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass es sich bei Umsätzen aus der Vermittlung von Garantieverlängerungen um versicherungsbezogene Tätigkeiten handelt, die von der Umsatzsteuer befreit sind. Das hat negative Auswirkungen auf den Vorsteuerabzug des Händlers aus seinen Allgemeinkosten. Mit diesem Thema hat sich auch die Finanzverwaltung in einem aktuellen Schreiben beschäftigt.

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Umsatzsteuer Aktuell 07/2021

Unternehmereigenschaft von Aufsichtsräten

Eine der grundlegenden Voraussetzungen für die Anwendung der Umsatzsteuer ist eine selbständige unternehmerische Tätigkeit, also ein Handeln auf eigene Rechnung und Verantwortung. Mit Schreiben vom 8. Juli 2021 ändert die Finanzverwaltung ihre Beurteilung von Aufsichtsräten, wobei die neuen Grundsätze zwingend erst ab 2022 anzuwenden sind.

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Umsatzsteuer Aktuell 06/2021

Vermietete Immobilie ist keine umsatzsteuerliche Betriebsstätte

Die umsatzsteuerliche Betriebsstätte ist in vielen Fällen Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des umsatzsteuerlichen Leistungsortes und des Steuerschuldners. Nun hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass eine vermietete Immobilie keine Betriebsstätte begründet, wenn der Vermieter in diesem Mitgliedstaat nicht über eigenes Personal verfügt.

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Umsatzsteuer Aktuell 05/2021

Abgrenzung von Cateringleistungen

Coronabedingt gilt für Cateringleistungen (mit Ausnahme von Getränken) im Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2022 der ermäßigte Steuersatz. Für frühere Zeiträume bleibt die Abgrenzung zwischen Lieferungen (meist 7%) und Leistungen (19%) ein Dauerbrenner im Umsatzsteuerrecht. Nun hat sich zu Abgrenzungsfragen erneut das Bundesfinanzministerium geäußert.

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