Mandantenrundschreiben

In unseren Mandantenrundschreiben (MR) kommentieren wir aktuelle Themen und geben Handlungsempfehlungen. Nachfolgend können sie die bisherigen Mandantenrundschreiben einsehen und als PDF herunterladen. Für den elektronischen Bezug zukünftiger Ausgaben registrieren Sie sich bitte hier.

Umsatzsteuer Aktuell 05/2018

Abschaffung des sog. Pommes-Erlass für innergemeinschaftliche Lieferungen

Nach wie vor herrscht verbreitet die Auffassung, dass die Regelungen zum innergemeinschaftlichen Handel Betrugspotentiale eröffnen und Steuerausfälle implizieren. Die deutsche Finanzverwaltung reagiert nunmehr mit der Abschaffung einer jahrelang erprobten Vereinfachungsregelung. Die betroffenen Unternehmen sollten den Anpassungsbedarf bis Jahresende prüfen.
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Umsatzsteuer Aktuell 04/2018

Wasser marsch! – ermäßigter Umsatzsteuersatz für Wasseranschlüsse

Bereits im Jahre 2008 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass unter den Begriff „Lieferung von Wasser“ auch das Legen eines Hausanschlusses fällt. Nachdem die Finanzverwaltung die hieraus resultierende Anwendung des ermäßigten Steuersatzes nur für Anschlussleistungen der Wasserversorgungsunternehmen anerkannte, hat der Bundesfinanzhof (BFH) dieser einschränkenden Sichtweise nunmehr eine Absage erteilt.

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Umsatzsteuer Aktuell 03/2018

Rabatte für Dritte

Mit Urteil vom 8. Februar 2018 (V R 42/15) hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass pharmazeutische Unternehmen ihre Umsatzsteuer mindern können, wenn sie Privaten Krankenversicherungen Rabatte gewähren. Dies gilt ungeachtet der Tatsache, dass zwischen beiden keine umsatzsteuerliche Leistungsbeziehung besteht. Auch wenn diese Rabattgewährung gesetzlich vorgeschrieben ist, stellt sich die berechtigte Frage, ob nicht auch in anderen Fällen Rabatte außerhalb umsatzsteuerlicher Leistungsbeziehungen zu einer Minderung der Umsatzsteuer führen.
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Umsatzsteuer-Aktuell 02/2018

EuGH wirbelt ordentlich Staub auf

In 2018 hat der Europäische Gerichtshof gleich zwei Urteile getroffen, welche die Umsatzsteuerlandschaft auch in Deutschland nachhaltig beeinflussen könnten. Es geht zum einen um die Besteuerung von Reiseleistungen und zum anderen um die umsatzsteuerliche Behandlung komplexer Leistungsbündel. Auch wenn die Finanzverwaltung sich noch nicht geäußert hat, sollten Steuerpflichtige beide Urteile schon jetzt kennen und beachten

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Umsatzsteuer-Aktuell 01/2018

Umsatzsteuerbefreiung von Versicherungsleistungen – Wann liegt eine Versicherungsleistung vor?

Zu Beginn des neuen Jahres stellen wir zwei Sachverhalte vor, bei denen es um die Frage geht, unter welchen Umständen Umsätze als Versicherungsleistungen von der Umsatzsteuer befreit sind.
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Umsatzsteuer-Aktuell 12/2017

EU-Mehrwertsteuer – Blick in die Zukunft

Mit überraschend hoher Schlagzahl wurden in diesem Jahr auf EU-Ebene Vorschläge zu weitreichenden Änderungen am Mehrwertsteuersystem auf den Weg gebracht. Auch wenn noch nicht alle Änderungen beschlossen sind bzw. diese erst in einem Zeitraum von 2019 bis 2022 in Kraft treten werden, verdienen sie aufgrund ihrer Tragweite schon jetzt Beachtung.
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Umsatzsteuer-Aktuell 11/2017

Briefkastenadresse reicht!

Bekanntlich muss eine Rechnung den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des Leistenden und des Leistungsempfängers beinhalten (§ 14 Abs. 4 UStG). Nunmehr hat der EuGH entschieden, dass in Bezug auf den Leistenden eine Briefkastenadresse ausreichend ist.
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Umsatzsteuer-Aktuell 10/2017

Vereinfachungsregelung für Konsignationsläger

Der Bundesfinanzhof hat mit zwei Urteilen in 2016 der Auffassung der Finanzverwaltung widersprochen, wonach Lieferungen aus dem Ausland über ein Konsignationslager an den inländischen Kunden in ein innergemeinschaftliches Verbringen und eine Inlandslieferung aufzuspalten sind. Das Bundesfinanzministerium übernimmt nunmehr diese unternehmerfreundliche Rechtsprechung und greift damit einer im Entwurf vorliegenden EU-einheitlichen Regelung vor.

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Umsatzsteuer-Aktuell 09/2017

Bauträger – der Kampf gegen Windmühlen!

Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte mit seinem Urteil vom 23. Februar 2017 (siehe Umsatzsteuer-Aktuell 05/2017) die Unklarheiten bei der „Rückabwicklung“ von Umsatzsteuerbeträgen nach dem Reverse Charge unseres Erachtens praktikabel gelöst. Das Finanzgericht Düsseldorf hat diese Rechtsprechung bestätigt und den Anwendungsbereich auf andere Unternehmen ausgeweitet. Die Finanzverwaltung hingegen sträubt sich weiterhin gegen die Richtigstellung einer von ihr selbst verursachten fehlerhaften umsatzsteuerlichen Behandlung von Bauleistungen.

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Umsatzsteuer-Aktuell 08/2017

Umsatzsteuerliche Betriebsstätte – Fortentwicklung der Rechtsprechung

Bei grenzüberschreitenden Leistungsbeziehungen hat die umsatzsteuerliche Betriebsstätte maßgeblichen Einfluss auf die Steuerfindung. Eine unerkannte Betriebsstätte kann deshalb mit umsatzsteuerlichen Risiken verbunden sein. Auch wenn der Begriff der umsatzsteuerlichen Betriebsstätte ein sog. „autonomer Begriff des Gemeinschaftsrechts“ ist, wird er von der Rechtsprechung ständig weiterentwickelt, wie auch eine jüngst veröffentlichte Entscheidung des Finanzgerichts Köln zeigt.
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Umsatzsteuer-Aktuell 07/2017

Logistikleistungen im Zusammenhang mit Seeschiffen und Ausfuhren – neue EuGH-Entscheidungen im Widerspruch zur deutschen Verwaltungspraxis

Zwei aktuelle Urteile des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) verdeutlichen, wie anspruchsvoll die Beurteilung von Steuerbefreiungen im Bereich der Umsatzsteuer ist. Einerseits erweitert der EuGH den Umfang für Logistikdienstleistungen im Zusammenhang mit der Seeschifffahrt auf die Vor­stufen und schließt auch Leistungen an andere als Seeschifffahrtsbetreiber mit ein. Anderseits sollen Vorstufenleistungen, die mit Warenausfuhren zusammenhängen, von der Befreiung ausgenommen sein. Diese Einschränkung ist u.E. aber durchaus positiv zu sehen, weil dadurch Vorsteuerrisiken in der Leistungskette vermieden werden.
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Umsatzsteuer-Aktuell 06/2017

Höhere Grenze für Kleinbetragsrechnungen und weitere Anmerkungen zur Rechnungskorrektur

Rechnungen stehen immer wieder im Mittelpunkt steuerrechtlicher Erwägungen. Mit unserem vorliegenden Mandantenrundschreiben widmen wir uns zum einen der Anhebung der Grenze für eine Kleinbetragsrechnung auf 250 Euro, wodurch dem gestiegenen Preisniveau Rechnung getragen und eine weitere Vereinfachung (für Rechnungsaussteller und –empfänger) erreicht werden soll. Zum anderen weisen wir auf zwei wichtige Urteile betreffend die Korrektur einer zu hoch ausgewiesen Umsatzsteuer hin.
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Umsatzsteuer-Aktuell 05/2017

Bauträger und Handwerker: Das Vertrauen ist zurück!

Nachdem der Bundesfinanzhof mit seinem Urteil vom 22. August 2013 mit klaren Aussagen zum Anwendungsbereich des Reverse-Charge-Verfahrens die Bauwirtschaft ins Chaos gestürzt hat, trägt er mit dem jüngsten Urteil zur Aufarbeitung dieser Fälle bei. Sowohl für die bauleistenden Unternehmen (Generalunternehmer und Handwerksbetriebe) als auch für die Bauträger dürfte damit die Zeit der Ungewissheit ein Ende haben bzw. es werden Lösungswege für eine Vielzahl der Fälle aufgezeigt.
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Umsatzsteuer-Aktuell 04/2017

Umsatzsteuer bei der PKW-Nutzung – einige Neuigkeiten im Überblick

Bekanntlich ist das Auto des Deutschen liebstes Kind. Insofern ist es nicht erstaunlich, dass sich auch die Finanzverwaltung und die Gerichte umfangreiche Gedanken zur steuerlichen Behandlung privat genutzter Firmenfahrzeuge machen (müssen). Im Bereich der Umsatzsteuer wird für die Besteuerung des Sachbezugs aus Vereinfachungsgründen auf die für die Lohn- und Einkommensteuer maßgeblichen Grundsätze für die Ermittlung des sog. geldwerten Vorteils abgestellt. Wir nehmen deshalb u.a. aktuelle Entscheidungen aus dem Einkommensteuerrecht zum Anlass, um auf die umsatzsteuerlichen Konsequenzen hinzuweisen.
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Umsatzsteuer-Aktuell 03/2017

Regeln für die Vorsteueraufteilung

Die unterschiedlichen Bestimmungen zur Vorsteueraufteilung im Unionsrecht und im deutschen Umsatzsteuergesetz führten in den vergangenen Jahren zu widersprüchlicher Rechtsprechung und zu Unsicherheiten, insbesondere bei Gebäuden. Die jüngsten Urteile des Bundesfinanzhofs bestätigen die Entwicklung und konkretisieren die Maßstäbe zur Vorsteueraufteilung.
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